Auf Wunsch und bei besonderer Eignung erfolgt im Rahmen des Berufsbildungsbereiches eine Qualifizierung nach dem Modell der Bamberger Zertifikatslehrgänge.
Diese einjährigen Lehrgänge können absolviert werden in den Berufsfeldern:
Dauer und Ablauf
Der Zertifikatslehrgang erstreckt sich über ein Jahr und kombiniert fachtheoretische Inhalte mit intensiver praktischer Anleitung. Insgesamt umfasst
sie 120 fachtheoretische Unterrichtsstunden, die in der Regel mit etwa drei Stunden pro Woche über rund 40
Wochen stattfinden. Ergänzend dazu erhalten die Teilnehmenden etwa 380 Stunden fachpraktische Unterweisung, die in der regulären
Tätigkeit im jeweiligen Berufsfeld erfolgen.
Den Abschluss bildet ein theoretischer und praktischer Abschlusstest, nach dessen erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat der Industrie- und Handelskammer (IHK) vergeben wird.
Chancen
Die Qualifizierung bietet eine umfassende Wissensvermittlung im jeweiligen Arbeitsbereich und unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre fachlichen und praktischen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Dadurch können sich neue berufliche Perspektiven eröffnen, etwa durch bessere Chancen auf einen ausgelagerten Arbeitsplatz. Gleichzeitig kann die Qualifizierung – je nach individueller Entwicklung und Zielsetzung – auch Möglichkeiten für eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verbessern.
Voraussetzungen
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass eine berufsfeldorientierte Qualifizierung im jeweiligen Arbeitsbereich sinnvoll und möglich ist. In der Regel richtet sich das Angebot an Personen auf Qualifizierungsstufe 3 von 4 – als nächster Schritt wäre beispielsweise eine Fachpraktiker: innen-Ausbildung denkbar. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Qualifizierung als Lehrgang auf internem Urkunden-Niveau zu absolvieren, wenn eine externe Zertifizierung aktuell noch nicht passend ist.